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Nachrichten | 06.08.2019

Clariant steigert im ersten Halbjahr 2019 den Umsatz

Das Spezialchemieunternehmen Clariant International Ltd. mit Sitz in Muttenz hat für das erste Halbjahr 2019 einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 2,229 Milliarden CHF gegenüber 2,224 Milliarden CHF im ersten Halbjahr 2018 bekanntgegeben. Dies entspricht einem organischen Wachstum in Höhe von 4 % in Lokalwährungen. Zu diesem Wachstum haben sowohl Volumenzuwächse als auch höhere Preise beigetragen.

Im ersten Halbjahr haben nahezu alle Regionen zum Umsatzwachstum aus fortgeführten Aktivitäten in Lokalwährungen beigetragen. Beim Umsatz war in Lateinamerika mit einem Anstieg von 10 % das stärkste Wachstum zu verzeichnen, gefolgt vom Mittleren Osten und Afrika mit 8 %. In Asien und Europa war mit 5 % bzw. 4 % eine gute Umsatzentwicklung zu verzeichnen. In China sank der Umsatz allerdings um 9 %, während in Nordamerika ein leichter Umsatzrückgang von 3 % berichtet wurde.

Das EBITDA nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten wurde durch eine einmalige Rückstellung in Höhe von 231 Millionen CHF negativ beeinflusst. Diese Rückstellung wurde vorgenommen aufgrund weiterer Entwicklungen bei einer laufenden wettbewerbsrechtlichen Untersuchung der EU-Kommission in Bezug auf den Beschaffungsmarkt für Ethylen. Daher sank das EBITDA von einem Vorjahreswert von 341 Millionen CHF signifikant auf 102 Millionen CHF.

Bezogen auf das operative Ergebnis und ohne Berücksichtigung dieser Rückstellung, war beim EBITDA nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten nur ein geringfügiger Rückgang um 2 % in Schweizer Franken auf 333 Millionen CHF zu verzeichnen.

Das Nettoergebnis für den Gesamtkonzern einschliesslich nicht fortgeführter Aktivitäten betrug minus 101 Millionen CHF im Vergleich zu 211 Millionen CHF im ersten Halbjahr 2018. Negativ wirkten sich bei dieser Entwicklung die einmaligen Projektkosten für die Ausgliederung der nicht fortgeführten Aktivitäten sowie die einmalige Rückstellung in Höhe von 231 Millionen CHF aus.

Clariant hat sein Verpackungsgeschäft (individualisierbare Drop-in-Produkte wie Kapseln und Beutel, integrierte Trockenmittelsysteme und speziell entwickelte Kunststoffflaschen mit Sauerstoffbarrieren) im Juli 2019 verkauft.

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