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Nachrichten | 05.04.2016

Öko-Institut-Studie zu Methoden und Hilfsmittel zum Eco Design von Kunststoffverpackungen

Das Eco Design von Kunststoffverpackungen steht im Fokus einer Studie des Öko-Instituts in D-Freiburg. Im Auftrag des „Runden Tisches Eco Design von Kunststoffverpackungen“, der 2014 von der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. mit Sitz in D-Bad Homburg ins Leben gerufen wurde, evaluierte das Institut bestehende Methoden und Hilfsmittel zum Eco Design von Kunststoffverpackungen. Hierbei wurden zahlreiche Interviews mit Experten aus Praxis, Wissenschaft und Verbraucherschutz zur Anwendung von Eco Design-Tools sowie zum Umgang mit konkurrierenden Eco Design-Zielen durchgeführt. Das Eco Design von Kunststoffverpackungen zielt darauf ab, die Umwelteigenschaften von Kunststoffverpackungen zu verbessern. 

Während sich die untersuchten Eco Design-Tools in weiten Teilen als durchaus nützlich erwiesen, hält das Öko-Institut fest, dass die richtige Einbettung in die betrieblichen Abläufe von entscheidender Bedeutung für die Praxisrelevanz und Wirksamkeit der Werkzeuge ist. Eine Schwäche der meisten Tools bestehe darin, dass sie wenig Hilfestellung bei der Lösung von konkurrierenden Eco Design-Zielen bieten, wie beispielsweise zwischen Materialeffizienz und Recyclingfähigkeit der Verpackung. Übereinstimmend wurde in den Interviews der Produktschutz als eine zentrale funktionale wie auch ökologisch relevante Eigenschaft der Verpackung identifiziert, auch wenn nicht alle Eco Design-Tools diesen Aspekt berücksichtigen. Weiterhin würden in den untersuchten Tools Fragen der sicheren Handhabung und der gesundheitlichen Unbedenklichkeit oft nicht ausreichend adressiert. 

Der „Runde Tisch“ hat sich zum Ziel gesetzt, ein gemeinsames Verständnis zum Begriff und zu den Kriterien von Eco Design zu erarbeiten und auf dieser Grundlage das Eco Design von Kunststoffverpackungen weiter zu verbessern. Er vereint Vertreter der gesamten Lieferkette (Verpackungshersteller, Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie, Handel) sowie des Kunststoffrecyclings, des Verbraucherschutzes und der Wissenschaft. Mitwirkende Organisationen sind: Bischof + Klein GmbH & Co. KG, Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH, Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV, Henkel AG & Co. KGaA, Jokey Holding GmbH & Co. KG, mtm plastics GmbH, Nestlé Deutschland AG, Ökopol Institut für Ökologie und Politik, Rewe Group, Tegut gute Lebensmittel GmbH & Co. KG sowie der Verbraucherzentrale Bundesverband.

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