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Nachrichten | 08.08.2019

Studie bestätigt ökologische Vorteilhaftigkeit des Getränkekartons

Mit einer neuen Ökobilanz sehen sich die Hersteller von Getränkekartons in der Diskussion über weitergehende gesetzliche Regelungen bei Getränkeverpackungen in Deutschland gut gerüstet. Wie der Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V. (FKN) mit Sitz in Berlin mitteilt, schneiden Milch- und Saftkartons im Vergleich zu Mehrweg-Glasflaschen deutlich besser ab, als von einzelnen Interessengruppen immer wieder behauptet wird. Die Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) bestätige die Ergebnisse früherer Ökobilanzen. Diese haben zu einer positiven Bewertung durch das Umweltbundesamt (UBA) und zur generellen Freistellung des Getränkekartons von der Pfandpflicht geführt. Insbesondere gegenüber Plastikflaschen habe der Karton in allen untersuchten Getränkesegmenten deutliche Vorteile.

Im Endbericht der Studie weisen die Autoren darauf hin, dass vor allem „ …der hohe biobasierte Anteil der Getränkekartons zur positiven Ökobilanzbewertung beigetragen hat.“ Soll heissen: Die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz bei der Kartonproduktion bringt entscheidende Pluspunkte. Im Vergleich zu allen anderen Verpackungen schneidet der Getränkekarton in der Wirkungskategorie „Klimawandel“ mit Abstand am besten ab. „Deshalb arbeitet unsere Branche intensiv daran, zunehmend Verpackungen auf den Markt zu bringen, die zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen produziert werden“, erklärt FKN-Geschäftsführer Michael Kleene.

Der Abschlussbericht zum „Ökobilanziellen Vergleich von Getränkeverbundkartons mit PET-Einweg- und Glas-Mehrwegflaschen in den Getränkesegmenten Saft/Nektar, H-Milch und Frischmilch“ wurde vom IFEU Institut, Heidelberg, im Auftrag des FKN erstellt. Er bildet die durchschnittlichen deutschen Verhältnisse aller marktrelevanten Verpackungen im Referenzzeitraum 2015 - 2017 ab und ist nicht auf andere Getränkesegmente und einzelne Verpackungen übertragbar. Ein kritischer Gutachterkreis unter Vorsitz des Öko-Instituts hat die Konformität der Studie mit den Anforderungen der ISO-Normenreihe 14040-44 bestätigt. Darüber hinaus handelt es sich laut eigenen Angaben um die erste Verpackungsökobilanz, die nach den neuen Mindestanforderungen des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt wurde.

Der FKN mit Sitz in Berlin vertritt die gemeinsamen Interessen der Hersteller von Getränkekartons. Mitglieder des Verbandes sind die Firmen Tetra Pak GmbH, SIG Combibloc GmbH und Elopak GmbH. Sie repräsentieren ca. 95% des deutschen Marktes.

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